Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs überleben
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IRENA / ambulanter Reha-Sport

Hinter dem Kürzel IRENA verbirgt sich der Begriff "intensivierte Reha-Nachsorge".

Dies ist ein von den Versicherungsträgern betriebenes Programm, welches den Reha-Patienten eine Weiterführung und Intensivierung der begonnenen Maßnahmen zu Hause, also im Anschluss an die Reha ermöglicht, hauptsächlich im Bereich Heilgymnastik, Bewegungstherapie und Rehasport. Zur Teilnahme muss man einen Antrag ausfüllen, der vom Versicherungsträger bewilligt werden muss.

Die IRENA wird dann ambulant und meist in einem authorisierten REHA-Zentrum in der Nähe des Wohnortes stattfinden. Es ist häufig eine sehr vielseitige Zusammenstellung aus z.B. Bewegungsbad, Heilgymnastik, Kraftsportstudio u.a.

 

Alternativ kann der Reha-Arzt auch einfach Anschluss-Rehasport verordnen, meistens 50 EInheiten, die innerhalb von 6 Monaten wahrzunehmen sind. Diese Maßnahme kann von verschiedenen Sportvereinen oder Sportstudios wahrgenommen werden, die zur Durchführung der Maßnahmen authorisiert sind. Dort werden dann bei einem vorausgehenden Termin das Krankheitsbild, der Gesundheitszustand, die sportlichen Möglichkeiten und Neigungen sowie die persönlichen Ziele besprochen und eine geeignete Sportmaßnahme (z.B. Rückenkurs, Pilateskurs o.ä.) ermittelt, an denen man dann in je 2 Einheiten pro Woche teilnimmt.

 

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen kann ich jedem die Teilnahme an einer solchen Maßnahme sehr dringend empfehlen! Ich gehe darauf noch näher im Kapitel "Zeit der Erholung" ein.

 

 

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© - Frank Maienschein 2017